Landwirtschftsministerin besucht Imker

Bei der Rotwildschau auf Gut Heringnohe gab es auch eine kleine Überraschung für die Imker. Staatsministerin Michaela Kaniber war als Festrednerin bei den Jägern zu Gast und besuchte auch den Informationsstand, den der Bezirksverband Oberpfalz zusammen mit dem Imkerverein Vilseck aufgebaut hatte. Sie ist ganz offensichtlich überzeugt von der Güte unseres Produktes.

Auf dem Bild von links: MdL Harald Schwarz, Vereinsvorsitzende Marianne Metzner, Staatsministerin Michaela Kaniber, Ehrenvorsitzender Hermann Schertl und Bezirksvorsitzender Richard Schecklmann.

(Bildfreigabe: Büro MdL Alexander Flierl).

"Wirtschaftliche Imkerei" am 19. Januar 2013

Bild: Johann Schön

Über ein volles Haus freut sich der Vorsitzende des Bezirksverbandes Imker Oberpfalz im LVBI, Richard Schecklmann. Und er begrüßt es, dass sich die Ansätze "Biologische oder konventionelle Imkerei" nicht mehr feindselig gegenüberstehen, sondern inzwischen eine sachliche Diskussion möglich ist.

Imkermeister Friedrich Schürzinger, ehemaliger Leiter des Prüfhof Kringell bei Passau, kann auf umfangreiche Erfahrungen zurückgreifen. Auf politischen Wunsch hin stellte er den Prüfhof auf BIO um, und weil er nicht zweigleisig fahren wollte, betreibt er auch privat eine Bio-Imkerei.
Der Referent traf die feine Unterscheidung "Biologisch Imkern, das kann jeder von Ihnen. Imkern mit Bio-Siegel, das kann man erst ab mindestens 20 Völkern empfehlen, da die Kosten für das Siegel doch erheblich sind."

 

Bild: Johann Schön - Der Informationsbedarf nach dem Referat war groß.

Bio-Imkerei in Stichworten: - anmelden bei einem Bio-Verband für die Umstellungsphase
- Austausch aller Waben gegen zertifizierte Bio-Waben
- nur Holzbeuten
- Beuten nur mit biologischem Wetterschutz streichen
- zur Fütterung Bio-Zucker verwenden
- Bienen von frisch gespritzten Feldern wegbringen
- keine Medikamente
- präzise Dokumentation aller imkerlichen Maßnahmen
- Kontrollen durch einen Bio-Verband.
Der größte regelmäßige Kostenfaktor sind die Kontrollen (mindestens etwa 250 € jährlich) und der Bio-Zucker.

Bild: Johann Schön


"Frühjahrsarbeiten am Bienenvolk". Staatlicher Fachberater Werner Zwillich (im Bild links) bestritt den Nachmittag mit vielen Hinweisen zu guter imkerlicher Praxis im Frühjahr. Wichtig ist dabei, die Eingriffe auf das absolut Notwendige zu beschränken. Auch dazu einige Hinweise im Artikel im Oberpfalznetz.

Kurzbericht: Johann Schön